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Showstar Ute Lemper präsentiert „Bericht zur Situation der Mütter in der Welt 2008“

Ute Lemper. (Copyright: Fran Janik, )

Über 200 Millionen Kinder haben keine medizinische Grundversorgung

 

Mehr als 200 Millionen Kinder unter fünf Jahren haben keine medizinische Grundversorgung. Jeden Tag sterben deshalb fast 27.000 Kleinkinder. Zu diesem Ergebnis kommt Save the Children in seinem neunten „Bericht zur Situation der Mütter in der Welt“.

Showstar Ute Lemper, die den Bericht in diesem Jahr präsentiert, fordert deshalb zusammen mit Save the Children, dass endlich etwas gegen diese hohe Kindersterblichkeit unternommen wird: „Die Tatsache, dass an vielen Orten der Welt Kinder sterben, weil sie nicht mit einfachsten Mitteln wie Vitamin A oder Antibiotika versorgt werden, ist unerträglich. Man kann nicht einfach wegsehen und sich auf der privilegierten Seite ausruhen.“

Vor allem in Entwicklungsländern sind leicht vermeidbaren Krankheiten wie Masern, Durchfall oder Lungenentzündungen noch immer die Haupttodesursache unter Kleinkindern. In einigen Ländern bekommen Babys in den ersten sechs Wochen nach der Geburt nicht einmal einen Namen, weil die Eltern damit rechnen müssen, dass ihr Kind die ersten Tage nicht überleben wird.

Bericht zur Situation der Mütter in der Welt 2008. (Copyright: Save the Children US)„Bei vielen Katastrophen wie dem Tsunami 2004 in Asien setzen sich großzügige Menschen weltweit für die betroffenen Familien ein“, so Kathrin Wieland, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland. „Aber es gibt eine für uns nahezu unsichtbare Katastrophe, unter der Tausende Mütter jeden Tag leiden: Der Tod ihrer Kinder. Und wir tun nur wenig, um das zu verhindern.“ Dabei entspricht die weltweite Kindersterblichkeit einem Tsunami in Südasien, der alle 40 Tage wiederkehrt und nur Kinder tötet.

6 Millionen der 10 Millionen Kinder unter fünf Jahren, die jedes Jahr sterben, könnten mit einer funktionierenden Gesundheitsversorgung gerettet werden. Dazu ist es notwendig, in mehr medizinisches Personal vor Ort zu investieren. Gut ausgebildete und ausgestattete Krankenschwestern und -pfleger können eine grundlegende medizinische Versorgung für Kinder und ihre Familien in den ärmsten Regionen sichern.

 

.  Bericht zur Situation der Mütter in der Welt 2008 [PDF]

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06.05.2008