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Ohne Hilfe von außen verschlechtert sich die Lage in Birma zusehends
Peter Woicke, Vorstandsvorsitzender der International Save the Children Alliance äußert sich am Rande des Jahrestreffens aller 28 Save the Children-Organisationen in Seoul besorgt über die Situation der Kinder in Myanmar: „Unsere Kollegen in Birma leisten seit Beginn der Katastrophe lebensrettende Nothilfe im Krisengebiet. Wir könnten noch vielen weiteren Kindern und ihren Familien helfen, wenn uns endlich die dringend benötigten Hilfsgüter erreichen würden. Sollte die Hilfe weiterhin beschränkt werden, verschlechtern sich die Bedingungen für Tausende Kinder dramatisch. Da die Preise für Nahrungsmittel stark angestiegen sind, werden schon jetzt viele Familien von Hunger bedroht. Zusätzlich könnten sich die Gesundheitsbedingungen weiter verschlechtern, Da viele Menschen eng beieinander in Notunterkünften leben müssen und die Versorgung mit Trinkwasser nur begrenzt möglich ist. Ohne sofortige und weitreichende Unterstützung wird sich die Situation der Mädchen und Jungen in Myanmar weiter verschlechtern, bevor eine Verbesserung in Sicht ist.“
Bis heute konnte Save the Children mit lokalen Hilfsgütern in Myanmar Nothilfe leisten, aber es offensichtlich, dass diese Güter bei weitem nicht mehr ausreichen. Die Hilfsorganisation hat mehr als 115.000 Menschen, darunter 33.000 Kinder, erreicht und mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Medikamenten versorgt. Save the Children könnte vielen weiteren Überlebenden helfen, wenn endlich genug Hilfsgüter von außen nach Myanmar gelangen würden. „Aus der Nothilfe ist ein Wettlauf gegen die Zeit geworden“, so Woicke.