Haben Sie Fragen zu Save the Children, zu Ihrer Spende oder zu der Finanzierung unserer Projekte?
Unsere Mitarbeiterinnen der Spender-Hotline geben Ihnen gerne Auskunft.
Spender-Hotline:
(030) 27 59 59 79 79
9 bis 16
spenden(at)
savethechildren.de
Der G8-Gipfel in Japan ist vorbei. Aber was bleibt? Nicht viel, befürchtet Save the Children. „Die Ergebnisse des Gipfels zeigen wieder einmal, dass zu wenige Staatschefs wirklich etwas gegen die Probleme der armen Länder tun wollen“, so Adrian Lovett von Save the Children, der den G8-Gipfel auf Hokkaido beobachtete.
Während aufgrund der Nahrungsmittelkrise überall auf der Welt Millionen Kinder und ihre Familien um das nackte Überleben kämpfen, trafen sich im Juli in Toyako Staats- und Regierungschefs, um bei Kaviar und Wein über die Probleme der Welt zu diskutieren. Aber weder beim großen Thema Klimaschutz noch bei den notwendigen Schritten zum Erreichen der Millenniums-Entwicklungsziele wurden nennenswerte Fortschritte erzielt. Vielmehr haben sich die Staats- und Regierungschefs lediglich zu den bereits bestehenden Verpflichtungen bekannt.
Die Ergebnisse des Gipfels wurden in einer Reihe von sogenannten Kommuniqués veröffentlicht. Für die Arbeit von Save the Children ist vor allem das Kommuniqué zu Entwicklung und Afrika von besonderer Bedeutung:
Gesundheit, Hunger, Kindersterblichkeit:
Bildung:
Finanzhilfe:
Nach den enttäuschenden Ergebnissen richtet Save the Children nun seine Aktivitäten auf den „Millenniums-Gipfel“ im September in New York und fordert Staats- und Regierungschefs auf, bei diesem Gipfel zum Erreichen der Millenniums-Entwicklungsziele konkrete Maßnahmen zur Förderung von Bildung und Reduzierung von Kindersterblichkeit zu ergreifen. „Dabei müssen sich auch die Entwicklungsländer ihrer Verantwortung stellen. Im September muss die UN deshalb alle Staats- und Regierungschefs an einen Tisch bringen, die wirklich etwas bewegen wollen, um praktische Pläne zu diskutieren, die das Leben von Kindern retten und Millionen weiteren Kindern den Schulbesuch ermöglichen“, so Adrian Lovett.
Helfen Sie uns, die Entwicklungsziele zu erreichen.
06.08.2008