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OKTOBER 2007 
Save the Children/Piers Benatar

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein Viertel der Bevölkerung in Birma (Myanmar) lebt unter dem Existenzminimum. Viele Familien im Land zählen zu den ärmsten in ganz Asien. Besonders in ländlichen Gebieten, wo die Mehrheit der Einwohner lebt, gibt es weder genug sauberes Trinkwasser noch ausreichende sanitäre Einrichtungen. Hunger und Krankheit bestimmen den Alltag von fast 12 Millionen Kindern und Erwachsenen.

Die Fernsehbilder von demonstrierenden Menschen in Rangun vom vergangenen Monat haben nur für kurze Zeit das Interesse der Öffentlichkeit auf die Lebensverhältnisse in Birma gelenkt. Doch die Probleme bestehen weiter. Mit der Unterstützung vieler Spenderinnen und Spender hilft Save the Children bereits seit 1995 den Kindern in Birma. Lesen Sie in dieser Ausgabe unseres E-Mail-Newsletters, wie Save the Children es trotz der schwierigen politischen Lage im Land schafft, Probleme wie die unzureichende medizinische Versorgung vieler Kinder oder die mangelnden Bildungsmöglichkeiten anzugehen.

Lesen Sie außerdem, warum nicht nur für Kinder in Birma, sondern auch für viele Kindersoldaten überall auf der Welt der Schulbesuch ein ferner Traum ist. Marima aus Sierra Leone, deren Geschichte wir Ihnen vorstellen möchten, ist eine der vielen ehemaligen Kindersoldatinnen, für die sich dieser Traum durch die Hilfe von Save the Children nun doch erfüllt.

Zusammen mit Ihnen können wir das Leben von vielen Kindern verändern, ob in Birma, in Sierra Leone oder in vielen anderen Ländern auf der Welt. Deshalb bitte ich Sie heute: Helfen Sie uns dabei, Kindern zu helfen.

Herzliche Grüße
Stellvertretender Vorstandsvorsitzender

Birma – Hunger und Krankheit bestimmen den Alltag
In Birma (Myanmar) lebt fast ein Viertel der Bevölkerung unter dem Existenzminimum. Die wachsende Armut im Birma betrifft Kinder ganz besonders stark. Auch die Ausbeutung von Kindern nimmt immer mehr zu. Dennoch sind die Ausgaben der Regierung in den Sektoren Gesundheitsversorgung und Bildung minimal.

Foto: privat
Spenden statt Schenken – Dr. Hans-Dietrich Winkhaus beschenkt zu seinem 70. Geburtstag Kinder
Der Präsident des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln hat sein 70. Jubelfest am 16. Juli diesen Jahres zum Anlass genommen, Spenden für Save the Children Deutschland zu sammeln. Anstelle der üblichen Geburtstagsgeschenke bat er seine Gratulanten, ihm durch eine finanzielle Zuwendung für unsere Projekte eine Freude zu bereiten. So schaffte es Herr Dr. Winkhaus durch sein außergewöhnliches Engagement, Spenden in Höhe von mehr als 8.000 Euro für Save the Children zu sammeln.

Foto: Save the Children
Narben auf der Seele – Kindesmissbrauch in Südamerika
Maritza (Name geändert) lebt in Somotillio im Norden von Nicaragua. Sie ist heute ein zufriedenes Mädchen. Aber das war nicht immer so. Als Kind begab sie sich auf eine Reise – eine Reise, die ihr Leben verbessern sollte, aber nichts als Narben auf ihrer Seele zurückließ.

Elly Gläser, Foto: privat
„Ich helfe, weil ich nachfühlen kann, wie es ist, hungern zu müssen!“
Elly Gläser liebt lange Spaziergänge. Die Natur mit all ihrer Schönheit macht sie immer wieder glücklich. Doch wie so viele Deutsche musste auch sie im Zweiten Weltkrieg früh erfahren, was es heißt, nichts zu haben. Diese Erfahrung bestärkt sie heute darin, sich für die Projekte von Save the Children einzusetzen. Mit viel privatem Engagement hilft sie mit, das Leben von Kindern überall auf der Welt zu verbessern.

Kindersoldat, Demokratische Republik Kongo Foto: REUTERS/ Finbarr O' Reilly
Kindersoldaten – die unsichtbaren Kinder
Oft gibt es für sie keine Alternative mehr. Getrennt von ihren Eltern, geraubt aus ihrer Gemeinschaft und gefoltert durch ihre Kommandanten verlieren Kindersoldaten ihre Unschuld. Um zu überleben, müssen sie sich jeder Aufgabe stellen, zu der sie gezwungen werden. Sie foltern. Sie zerstören. Sie töten.

AKTUELLES

Spendenkonto 929
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ : 100 205 00


30 Euro kostet eine dreiwöchige Lehrerausbildung in Kriegs- und Krisenregionen

60 Euro
kosten therapeutische Spielmaterialien für den Unterricht mit traumatisierten Kindern in drei Klassen

90 Euro
kostet es, acht Kinder in Bangladesch den Besuch einer Vorschule zu ermöglichen

Birma (Myanmar)

Hauptstadt: Naypyidaw
Bevölkerung: 47 Millionen
Sprachen: Birmanisch (Amtssprache), zahlreiche Sprachen verschiedener Völkergruppen
Volksgruppen: 68% Birmanen, 9% Shan, 7% Karen, 4% Rakhinen, 3% Chinesen, 2% Inder, 2% Mon, 5% Andere


Birma (Myanmar) ist ein vergessenes Land. Über viele Jahre berichteten unsere Nachrichten nur selten vom ehemaligen Königreich, das heute eine der strengsten Diktaturen der Welt ist. Im September 2007 änderte sich das schlagartig: Im ganzen Land kam es zu Protestkundgebungen, die zunächst von buddhistischen Mönchen und Nonnen angeführt und später von mehreren Tausend Zivilisten unterstützt wurden. Die Junta reagierte mit militärischer Gewalt auf die Proteste. Über Tage gab es keine gesicherten Nachrichten über die Situation in Birma. Ende September 2007 verkündete die Regierung, dass die Proteste beendet und die Stabilität wieder hergestellt sei.

Spendenkonto
Bank für Sozialwirtschaft Berlin
BLZ: 100 205 00, Konto: 929
IBAN: DE92 1002 0500 0003 2929 12
BIC: BFSWDE33BER

Impressum
Save the Children Deutschland e.V.
Zinnowitzer Straße 1, 10115 Berlin,
Telefon: 030-27 59 59 79 79 · Fax: 030-27 59 59 79 9
E-Mail: spenden@savethechildren.de
Website: www.savethechildren.de

Vereinsregister-Nr. 23831Nz, Amtsgericht Charlottenburg
Mitglied der International Save the Children Alliance, London

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