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SONDERAUSGABE MYANMAR 
Save the Children

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes. Fast zwei Millionen Menschen sind Schätzungen zufolge von den Folgen des Zykons Nargis betroffen, der am 3. Mai die Küstenregion Birmas, dem heutigen Myanmar, erreichte. Da Save the Children schon seit 1995 im Land arbeitet, konnten unsere 500 einheimischen Kolleginnen und Kollegen vor Ort unmittelbar nach dem Sturm mit der Nothilfe beginnen. Aufgrund äußerer Umstände läuft die internationale Unterstützung dennoch nur schleppend an. Noch immer sind weite Teile des am stärksten betroffenen Irrwaddy-Deltas von der Außenwelt und damit von jeglicher Hilfe abgeschnitten. Die Situation der Menschen wird durch anhaltende Regenfälle und einen drohenden weiteren Zyklon verschärft.

Erfahren Sie in dieser Sonderausgabe unseres Newsletters, wie der Zyklon das Haus und die Lebensgrundlage des 18-jährigen Kyaw und seiner Familie zerstörte. Lesen Sie außerdem das Tagebuch unseres Mitarbeiters Andrew Kirkwood, der von seinen Erlebnissen in Myanmar berichtet.

Um den Hunderttausenden Mädchen und Jungen helfen zu können, die nach dem Wirbelsturm auf Unterstützung angewiesen sind, brauchen wir weitere Spenden. Im Namen der vielen betroffenen Kindern und ihren Familien sage ich Ihnen deshalb jetzt schon Danke für Ihre Spende.

Herzliche Grüße

 
Kathrin Wieland
Geschäftsführerin

Kyaw kämpft um das Leben seiner Familie
Okkalapa liegt im Nordosten von Myanmars Metropole Yangon (Rangun). Hier, weit entfernt von dem golden glänzenden Dach der Shwedagon-Pagode, lebt der 18-jährige Kyaw Win Than mit seinen Eltern und zwei Geschwistern. Die Familie war stolz auf ihr kleines, einfaches Holzhaus mit der meterhohen Palme vor dem Eingang. Jetzt ist von dem Haus nichts weiter übrig als eine einzige Wand und ein über und über mit Schlamm bedeckter Fußboden.

Kyaw und seine Familie hatten Glück im Unglück, als der Wirbelsturm Nagris am 3. Mai auf die Küste Myanmars traf, wo er Tausende Menschen tötete und Hunderttausende obdachlos machte. Zusammen mit seinen Eltern, seinem 16-jährigen Bruder und seiner kleinen Schwester war der 18-jährige Kyaw bereits an einen sicheren Ort geflüchtet. Die Palme vor dem Haus jedoch konnte dem Sturm nicht trotzen. Wie ein Streichholz knickte sie ein, fiel auf das Haus der Familie und riss das Dach und drei der vier hölzernen Wände ein. Jetzt hat die Familie kein Zuhause mehr und muss täglich um ihr Überleben kämpfen. Ohne die Hilfe von Organisationen wie Save the Children scheint dieser Kampf jedoch ausweglos.
 

Save the Children hat Hilfsaktion für betroffene Familien gestartet
In Rangun, der ehemaligen Hauptstadt Myanmars (Birmas), hat der Wirbelsturm Nargis große Schäden hinterlassen. Mitarbeiter von Save the Children vor Ort berichten, dass alleine in den armen Randgebieten der Stadt 50.000 bis 100.000 Menschen ihr Zuhause verloren haben. Die Heimatlosen suchen Schutz in Schulen, Pagoden und Kirchen. Teilweise bieten diese Gebäude Unterschlupf für über 1.000 Betroffene.

Save the Children arbeitet rund um die Uhr, um den vom Zyklon betroffenen Familien zu helfen. Unsere lokalen Teams verteilen Zeltplanen und Essen an obdachlose Kinder und ihre Angehörigen. Neben der ersten Grundversorgung sollen 10.000 Familien Decken, Kochgeschirr und Tabletten zur Reinigung des Trinkwassers erhalten. Die Familien werden außerdem kleine Geldbeträge bekommen, damit sie sich schnellstmöglich selbst versorgen und ihre Häuser wieder aufbauen können.
 

Save the Children in Myanmar
Save the Children arbeitet schon seit 1995 in Birma (Myanmar), und konnte deshalb sofort nach dem Zyklon mit der Katastrophenhilfe beginnen. Lesen Sie, vor welchen Herausforderungen unsere Projekte im Land jenseits der aktuten Nothilfe stehen und wie wir den Kindern in Myanmar helfen.
 

Tagebuch unseres Mitarbeites Andrew Kirkwood
Andrew Kirkwood, Länderdirektor von Save the Children für Mynamar, ist zusammen mit 500 Mitarbeitern vor Ort. Lesen Sie in seinem Online-Tagebuch, wie er den Zyklon und die Tage danach erlebte.

Das Tagebuch wird in Englischer Sprache auf BBC-News veröffentlicht.

Spendenkonto 929
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ : 100 205 00

25 Euro kostet ein Hygiene-Paket mit Handtüchern, Zahnbürsten, Zahnpasta, einem Wassereimer, etc. für eine Familie im Katastrophengebiet

30 Euro kostet ein Haushalts-Paket mit 5 Decken, 2 Moskitonetzen, Plastikplanen, Kerzen, Streichhölzern, u.s.w. für eine Familie in Myanmar

180 Euro kostet die Ausstattung eines Schutzzelts für die betroffenen Kinder in Myanmar mit Stühlen, Tischen und Erste-Hilfe-Paketen
 

400.000 Kinder benötigen in den vom Zyklon betroffenen Regionen Myanmars dringend Hilfe.

Bisher konnte Save the Children insgesamt über 100.000 Menschen in Yangon und dem Irrwaddy-Delta erreichen und mit dringend benötigten Dingen wie Wasserreinigungstabletten, Küchenutensilien, Plastikplanen und Lebensmitteln versorgen. Für die betroffenen Kinder wurden zusätzlich Rehydrationssalztabletten verteilt, um die Folgen von Durchfallerkrankungen infolge der schlechten hygienischen Verhältnisse zu mindern.

Um die Arbeit für die Kinder in Myanmar fortsetzen zu können, benötigt Save the Children dringend weitere finanzielle Mittel. Deshalb bitten wir Sie um Ihre Spenden für die Katastrophenopfer.

Spendenkonto
Bank für Sozialwirtschaft Berlin
BLZ: 100 205 00, Konto: 929
IBAN: DE92 1002 0500 0003 2929 12
BIC: BFSWDE33BER

Impressum
Save the Children Deutschland e.V.
Zinnowitzer Straße 1, 10115 Berlin,
Telefon: 030-27 59 59 79 79 · Fax: 030-27 59 59 79 9
E-Mail: spenden@savethechildren.de
Website: www.savethechildren.de

Vereinsregister-Nr. 23831Nz, Amtsgericht Charlottenburg
Mitglied der International Save the Children Alliance, London

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