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Unsere Mitarbeiterinnen der Spender-Hotline geben Ihnen gerne Auskunft.
Spender-Hotline:
(030) 27 59 59 79 79
9 bis 16 Uhr
Eine Katastrophe ist ein Ereignis mit so schwerwiegenden Folgen für eine Gesellschaft, das sie diese aus eigener Kraft nicht bewältigen kann. Katastrophen können natürliche oder menschliche Ursachen haben. Beispiele sind Dürren und Überschwemmungen sowie Kriege und Hungersnöte. Viele Katastrophen brechen plötzlich über ein Land herein, andere bahnen sich an und sind voraussehbar. Viele dieser Krisen sind „chronisch“ – sie dauern über viele Jahre und der Krisenzustand wird zur Normalität.
Mädchen und Jungen sind im Krisenfall besonders hilfsbedürftig. Was sie brauchen, lässt sich in drei Bereiche einteilen: materielle Hilfe (Unterkunft und Nahrung), entwicklungsbezogene Hilfe (Schulbesuch und Spiel) und psycho-soziale Hilfe (Schutz und Begleitung). Dabei sind sowohl sofortige Nothilfemaßnahmen als auch langfristige Programme nach der akuten Katastrophensituation notwendig, um das Leben der betroffenen Kinder und ihrer Familien wieder aufzubauen.
Save the Children versteht Katastrophenhilfe als Teil eines langfristigen Maßnahmenbündels, das die Menschen in die Lage versetzt, sich selbst zu helfen. Auch in besonders schweren Notlagen richten wir unsere Hilfsleistungen daher längerfristig aus. Wir sorgen dafür, dass die Schulen möglichst schnell wieder geöffnet werden und stellen z.B. Saatgut und Arbeitsgerät für die Neupflanzung bereit. Damit unsere Arbeit auch nachhaltig greift, nutzen wir bereits existierende Strukturen statt eigene aufzubauen.
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Katastrophenhilfe – Zur richtigen Zeit das Richtige tun
Katastrophenhilfe – Die 4 Säulen
Übersicht Katastrophen
Save the Children leistet Soforthilfe z.B. in Form von Nahrungsmitteln, Bekleidung, Unterkünften, Werkzeug und medizinischer Versorgung. Entscheidend für eine rasche Erholung der Kinder ist das Leben im Kreis der Familie. Deshalb hilft Save the Children bei der Suche nach vermissten Familienmitgliedern, führt Familien wieder
zusammen oder bringt notfalls Kinder in Ersatzfamilien unter. Dabei haben wir stets vor Augen, dass Kinder in Krisensituationen in besonderem Maße gefährdet sind, Opfer von Gewalt und Ausbeutung zu werden. Auf internationaler Ebene machen wir uns dafür stark, dass mehr Gelder für den Schutz von Mädchen und Jungen in Katastrophenfällen bereitgestellt und Maßnahmen zur Ursachenbekämpfung ergriffen werden.
Die Save the Children International Alliance hat gemeinsam mit UNICEF Ende 2007 ein neues Bündnis ins Leben gerufen, basierend auf der gemeinsamen Überzeugung, dass Schutz und Bildung für Kinder in Katastrophensituationen im Mittelpunkt aller Bemühungen stehen sollten. Dank dieser Maßnahmen wird der Krisenbewältigung in Zukunft eine viel stärkere Bildungsdimension für Kinder verliehen und die globale Soforthilfe in Krisensituationen kann besser koordiniert werden.
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Ausführliche Informationen zu unserem Schwerpunkt: Der Schutz von Kindern in Katastrophen
Übersicht Katastrophen
Unsere Partner vor Ort kennen die lokalen Gegebenheiten am besten und informieren uns darüber, welche Hilfsgüter in einer Krisensituation benötigt werden. Zur Unterstützung unserer Partnerorganisationen fliegt Save the Children z.B. Ernährungswissenschaftler und Experten in der Vermisstensuche in das Katastrophengebiet ein. Betrifft die Katastrophe eine Region, in denen wir bisher keine Partner haben, führen wir eine Bedarfseinschätzung durch. So erfährt Save the Children, ob es Bereiche gibt, die noch nicht durch andere Hilfsorganisationen abgedeckt sind und leistet dort gezielt Hilfe.
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Flüchtlinge und Vertriebene sind in Notsituationen besonders gefährdet. Flüchtlinge sind im Gegensatz zu intern Vertriebenen durch die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 geschützt. Intern Vertriebene aber sind Menschen, die sich innerhalb ihres eigenen Landes auf der Flucht vor Krieg und Gewalt befinden und damit immer noch Bürger ihres Heimatlandes sind. Demnach können internationale Gesetze nicht greifen und der Schutz von vertriebenen Personen wird wenn überhaupt durch staatliche Richtlinien geregelt.
Weltweit gibt es 25 Millionen Vertriebene. In Folge der Vertreibung aus ihrer Heimat werden Familien getrennt und aus ihrer gewohnten sozialen Umgebung herausgerissen. Sie können ihren Lebensunterhalt nicht mehr selbst verdienen und die Schulbildung ihrer Kinder wird unterbrochen.
Save the Children hilft Flüchtlingen und Vertriebenen, indem wir ihre Grundversorgung sicherstellen (Zugang zu sauberem Wasser, Nahrung und medizinischer Versorgung), Kindern den Schulbesuch ermöglichen und die Trennung von Familien verhindern. Zusammen mit Partnerorganisationen drängt Save the Children Regierungen dazu, das Völkerrecht zu achten und in Krisensituationen ihre Grenzen für Flüchtlinge zu öffnen.
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Wiederzusammenführung von Familien
Die systematische Suche nach Angehörigen in Notsituationen hat schon viele Kinder wieder mit ihren Eltern vereint. Heute dienen unsere Strategien und Konzepte für viele Regierungen und Hilfsorganisationen als Leitlinien. Die wichtigsten Elemente unseres Ansatzes bestehen darin, Informationen über vermisste Kinder und Familien zu sammeln und diese Daten aufzubereiten und anschließend anzugleichen. Bei Gemeindetreffen zeigen wir Namen und Fotos von Vermissten. Außerdem führen wir Kinder und ihre Familien in aller Öffentlichkeit zusammen. So nimmt die gesamte Gemeinde am Schicksal der Familie teil.
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Nach der Katastrophe: So gelingt Familienzusammenführung
Übersicht Katastrophen
Auf Katastrophen ist eine sofortige Reaktion notwendig. Je schneller Save the Children in einer Krisensituation Hilfe leisten kann, desto mehr Mädchen und Jungen können geschützt werden. Aus diesem Grund hat Save the Children einen Katastrophenfonds aus Spendengeldern angelegt, der bereits vor einer Katastrophe zur Verfügung steht. Da nicht erst auf den Eingang von Spenden gewartet werden muss, geht keine wertvolle Zeit verloren. Der Save the Children Katastrophenfonds macht den Einsatz von schneller und direkter Soforthilfe vom ersten Tag an möglich. So konnte Save the Children gemeinsam mit Partnern u.a. nach dem Taifun in Vietnam und auf den Philippinen und nach der Überschwemmung in Mosambik sofort aktiv werden. Der Katastrophenfonds wird durch eingehende Spenden wieder aufgefüllt.
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Save the Children-Mitarbeiterin Rowan Earl berichtet von den Tücken unseres Katastrophenhelfer-Seminars
Übersicht Katastrophen