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Côte d’Ivoire

Hoffnung auf Frieden: Hoffnung für die Kinder?Cote d'Ivoire.

Im April 2005 fand im südafrikanischen Pretoria eine Gipfelkonferenz zu den Entwicklungen in Côte d’Ivoire statt. Damit wuchsen in dem vom Bürgerkrieg zerrissenen afrikanischen Land jetzt die Aussichten auf ein Ende des Bürgerkriegs, unter dem besonders die Kinder leiden.

Doch trotz der ermutigenden politischen Entwicklung ist die humanitäre Situation in Côte d’Ivoire weiterhin sehr ernst. Dies gilt besonders für die Million Menschen, die wegen des Konflikts zwischen der regulären Armee und den Rebellentruppen aus den nördlichen Landesteilen aus ihren Dörfern und Städten fliehen mussten. Nach einem Bericht der Vereinten Nationen verfügen beinahe 80 Prozent der Vertriebenen über keine eigenen Mittel zum dauerhaften Überleben und befinden sich in tiefster Armut. Insgesamt kommen die Vereinten Nationen zu dem Schluss, dass Côte d’Ivoire sich in einer äußerst angespannten wirtschaftlichen und sozialen Situation befindet. So sank 2003 allein die Getreideernte um 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 

50 Prozent aller Haushalte in Westen des Landes leiden unter Wassermangel und schlechten sanitären Anlagen, die zu einem enormen Anstieg von Krankheiten und Epidemien führten. Besonders alarmierend ist die Zunahme von HIV/AIDS-Infektionen – 10 bis 12 Prozent bei Männern und 12 Prozent bei Frauen.

Die zentralen Herausforderungen für Save the Children

  • Das enorme Ausmaß der Vertreibungen hat dazu geführt, dass Kinder und ihre Familen keinen Zugang zu Wasser, grundlegenden Gesundheitsdiensten, sanitären Anlagen und Schulbildung haben.
  • Viele Kinder wurden aufgrund des Konflikts von ihren Familien getrennt.
  • Die systematische Bedrohung durch Militärs und Banden an Checkpoints führen zu einem zunehmenden Risiko von sexuellem Missbrauch und Misshandlungen und so zu einer Bedrohung von Leben und Entwicklung der Kinder.
  • Der Mangel an dauerhaften Beschäftigungsmöglichkeiten zwingt junge Menschen dazu, gefährliche und ausbeutende Tätigkeiten auszuüben, die ihr Leben und ihre Gesundheit gefährden.

Die Antwort von Save the ChildrenCote d'Ivoire.

Save the Children verstärkt in Côte d’Ivoire seit 2002 systematisch seine Anstrengungen, um Kinder und ihre Familien zu unterstützen. Wir kümmern uns um Kinder, die von ihren Familien getrennt wurden. Wir führen Projekte für Flüchtlingskinder und ihre Familien durch und engagieren uns besonders für eine Schulbildung der Kinder.

Drei Beispiele für die Arbeit von Save the Children

Einen Schwerpunkt der Arbeit von Save the Children in den Städten Abidjan, Guiglo und Tabou gilt dem Schutz von Flüchtlingskindern . Ein spezielles Programm widmet sich hier der Identifikation der Kinder und der Suche nach ihren Angehörigen. Alle Kinder erhalten hier eine sichere Unterkunft und die Betreuung und Versorgung, die sie brauchen.

Die Wiedereingliederung von Kindersoldaten durch gezielte Bildungsprogramme steht im Zentrum der Arbeit von Save the Children in Guiglo und Man. In Zusammenarbeit mit einheimischen Lehrern lernen die Kinder Lesen, Schreiben und Rechnen und werden in besonderen Schulstunden auf ein „ziviles“ Leben vorbereitet.

In Guiglo und Grabo unternimmt Save the Children besondere Anstrengungen im Gesundheitsbereich. Dazu wurden vier mobile Kliniken bereitgestellt, die neben einer allgemeinen medizinischen Versorgung besonders den Gesundheitsschutz von Müttern und Kleinkindern sichern.

Darüber hinaus setzt sich Save the Children international und national für einen landesweiten Plan zur Demobilisierung und für die Reintegration von Kindersoldaten ein.

Unterstützen Sie die Arbeit von Save the Children mit Ihrer Spende!