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Spender-Hotline:
(030) 27 59 59 79 79
9 bis 16 Uhr
Für eine Kindheit frei von Hunger und GewaltIn Guatemala geht die Schere zwischen Arm und Reich weit auseinander. Es herrscht eine tiefe Kluft zwischen den ethnischen Gruppen in einer Gesellschaft, in der 65 Prozent der Bevölkerung Mayas sind. Die Rechte von Kindern werden nicht respektiert, Gewalt und Missbrauch sind an der Tagesordnung. Viele Kinder sind unterernährt und brechen die Schule ab, weil sie ihren Lebensunterhalt selbst verdienen müssen. In den Städten beherrschen Banden das Straßenbild.
Save the Children setzt sich seit mehr als zwanzig Jahren für die Gesundheit und Bildung von Kindern in Guatemala ein und war nach dem Hurrikan im Herbst 2005 direkt vor Ort, um rasch und effektiv Notfallhilfe zu leisten. Wir helfen lokalen Nichtregierungsorganisationen, besser für Notfälle gerüstet zu sein und erstellen Notfallpläne, in denen wir besonders auf die Bedürfnisse der Kinder achten.
Wir treten für die am stärksten gefährdeten Kinder in Guatemala ein. So unterstützen wir beispielsweise den Kampf gegen die schlimmsten Auswüchse von Kinderarbeit, gegen Missbrauch und die sexuelle Ausbeutung von Kindern. Wir haben Kindern die Teilnahme an der UN-Sondersitzung für Kinder ermöglicht. Diese Arbeit führen wir in Kooperation mit anderen Regionalgruppen der International Save the Children Alliance fort.
Bessere Bildungschancen für Maya-Kinder: Save the Children bemüht sich besonders um eine Grundschulbildung für alle Kinder in Guatemala. Der Schlüssel hierfür ist die Sprache und Kultur der Maya. Erst durch ihre Muttersprache wird vielen Maya-Kindern der Einstieg in die Schule möglich. Dass ihre Tradition auch im Unterricht vermittelt wird, stärkt das Selbstbewusstsein dieser Schüler.
Mit Sicherheit genug zu essen: In einigen Dörfern fördern wir die aktive Teilnahme armer Familien am öffentlichen Leben. Rund 6.200 Familien konnten dadurch ihre Ernährungssituation verbessern, weil sie jetzt über Landwirtschaft, Infrastruktur und das lokale Wirtschaftsgeschehen mitentscheiden.
Mehr Gesundheit durch Aufklärung: Wir unterstützen den Ausbau von Gesundheitszentren, informieren Hebammen und werdende Mütter über die Pflege von Neugeborenen und klären Jugendliche über den Umgang mit Sexualität auf. In einem Netzwerk beraten bereits über 800 von uns geschulte Jugendliche ihre Altersgenossen in allen Fragen der Sexualität und Gesundheit.
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