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Die Armut in den Elendsvierteln überwindenLuanda, die Hauptstadt Angolas, war bis vor einigen Jahren eine Stadt mit 400.000 Einwohnern. Während des Bürgerkrieges flohen viele Menschen in die größte Stadt Angolas. So leben heute mehr als vier Millionen Menschen in Luanda, 70 Prozent von ihnen in Elendsvierteln. In diesen Elendsvierteln fehlt es oft an den grundlegendsten Dingen wie Wasser, Müllentsorgung oder Strom. Das Leben der Menschen ist beschwerlich und von vielen Unsicherheiten bestimmt.
LUPP ist ein umfangreiches Projekt zur Bekämpfung von Armut in den Slums von Luanda. Save the Children konzentriert sich dabei auf Maßnahmen, die das Leben der Kinder langfristig und nachhaltig verbessern.
Kinder, die in großer Armut aufwachsen, sind vielen Gefahren schutzlos ausgesetzt und haben kaum Chancen auf Bildung und ein besseres Leben. So sind die Kinderkrippen in den Elendsvierteln Luandas der wichtigste Ansatzpunkt unserer Arbeit, denn sie verschaffen diesen Kindern einen guten Start ins Leben. Für die Kinder verbessern sich nicht nur die Chancen auf eine (erfolgreiche) Schullaufbahn, sie wachsen auch geschützt auf und sind gesünder und gut ernährt. Da sie ihre Kinder nicht den ganzen Tag alleine lassen müssen, können viele Mütter länger arbeiten – so steigt das Einkommen der Familien in den Elendsvierteln. Die bisher 24 Kinderkrippen, die im Rahmen von LUPP gegründet wurden, tragen dazu bei, dass die Kinder sich besser entwickeln, während sich gleichzeitig die Situation der gesamten Familie verbessert.
Durch den gemeinsamen Einkauf in großen Mengen müssen die beteiligten Familien bis zu 25 Prozent weniger für Grundnahrungsmittel wie Reis, Bohnen oder Mais bezahlen. Inzwischen gibt es sieben solche Einkaufsgenossenschaften, insgesamt 725 Personen profitieren direkt von ihnen. Erste Erfolge werden sichtbar, wenn Familien berichten, dass sie die Zahl der Mahlzeiten von zwei auf drei am Tag erhöhen konnten oder wenn Familien beginnen, Geld für den Schulbesuch ihrer Kinder zurückzulegen. Mit Mikrokrediten fördert Save the Children zusätzlich die wirtschaftliche Eigenständigkeit der Menschen in den Elendsvierteln.
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